Ungleichheit in Österreich: Verteilung

Es sind nicht allein die Einkommensunterschiede, die ein Bild ungerecht verteilter Lebens­chancen vermitteln. Was nützt beispielsweise ein moderat hohes Einkommen, wenn ein Großteil davon für die Miete verwendet werden muss? Oder wenn ein Gutteil der finanziellen Mittel für Mobilität ausgegeben wird, weil Bildungs- und Freizeiteinrichtungen nur schwer zu erreichen sind? Und was ist mit der ganzen Lebenszeit, die fürs Pendeln aufgewendet werden muss? Das im Auftrag der Arbeiterkammer Wien am Institut für Raumplanung der TU Wien durchgeführt Projekt Re:sI:Ze hat genau dies untersucht. „Re“ steht für Residualeinkommen, also das Nettoeinkommen abzüglich der notwendigen Ausgaben, „si“ für Soziale Infrastruktur und deren Verfügbarkeit und „Ze“ für die kostbare Ressource Zeit. Die Ergebnisse der Untersuchung können online nachgelesen werden und bieten ein vielschichtiges Bild österreichischer Lebensverhältnisse.

Studie: Projekt aufrufen: 
https://resize.project.tuwien.ac.at/