Umwelt-Bezug wird wichtiger: Lkw-Maut
Ab dem 1. Januar 2026 treten neue Lkw-Mauttarife in Kraft. Dann müssen Lkw auch eine höhere Entschädigung für Klimaschäden, Luftverschmutzung und Lärmbelästigung entrichten. Rund 140 Millionen Euro werden dadurch zusätzlich an den Staat abgeführt. Insgesamt stehen damit 390 Millionen Euro aus dem Lkw-Maut-Aufkommen zur Verfügung. Die Gelder müssen zweckgebunden für nachhaltige Projekte ausgegeben werden, beispielsweise für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in belasteten Autobahnkorridoren. Die Arbeiterkammer hat sich bei den Budgetverhandlungen erfolgreich für diese Maßnahmen eingesetzt, da zwei Drittel der Kosten von Lkw getragen werden, die im Transit durch Österreich unterwegs sind oder ausländischen Unternehmen gehören.
